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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
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Sprache kommen ließen, nicht berechtigt zu seynglaub-le, sich auch wegen seiner Forderungen an den erstenPräsidenten zu wenden. Herr von Bouillon gestandmir, dieses Unheil, welches auf die ganze Par-they eine große Lächerlichkeit warf, nicht genugerwogen zu haben. Mit unglaublicher Mühe hatteich Herrn von Beaufort, und von la Mothe vordiesem Fallstrick zu warnen gesucht. Bcyde hatten mirVorsicht versprochen, aber der zweyte ward von demersten Präsidenten und Viole durch leere Hofnungenbestrickt. Herr von VendoMe sandte seinem Sohnförmlich den Fluch zu, wenn er nicht wenigstens dieOberaufsicht*) (Lumndenä-mns) übers Meer erhielt,welche ihm während der Regentschaft zur Entschädigungfür das Gouvernement von Bretagne versprochen wordenwar. Die Uneigennützigsten glaubten, daß sie das Spielder Andern siyn würden, wenn sie nicht auch in dieSchranken traten Herr von Rest, welcher erfu.hr, daßsein Nachbar Herr von la Tnmouüle, um die Graf-schaft von Roussillon warb, und sogar um das Kö-nigreich von Neapel zu bitten Lust habe, hak mir es nieverzeihen können, daß ich ihm nicht die Generaksstelle derGaleeren zu verschaffen gesucht habe. So fand ichausser Herrn von Briffac keinen, der nicht aufFoderungen ausgegangen wäre, und da endlichMatha auch diesem ein ziemlich schwacher Kopfsagte, daß er sich selbst Schaden lhäte, so sehtte er sich in Kopf, dies durch ein Amt , das

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*) Diese Stelle ward 1627 zu Gunsten des Cardinals Ni«chelleu statt der durch ei» Edict des nemlichcn Zahres ab«geschaften GroßAdmiralswürde geschaffen. Zm Jahr1669 stellte Ludwig der XIV. diese Oberaufsteit überdie Schiffahrth ab, und errichtete dafür die Groß- Ad«tniralewürde von neuem, welche Ludwig Gras von VerlUiandvis erhielt.