Man hat sehr richtig angemerkt, daß unter der Regierrung Ludwig« XIV, mehr Tugend und Tapferkeit zu findengewesen seyn würde, wenn der Monarch sich minder herrsch«süchtig nnd unumschränkt bewiesen hatte. Sechzig Jahr,hindurch, ungefähr von seiner Volljährigkeit an gezählt, muß.le man unablässig die Einkünfte de« Monarchen auf Kostendes Volk« erhöhen, um unaufhörliche Kriege damit zu b«streiten; darum machte auch die Plusmacherey (l» lciencscslculs) das Glück einer Menge verdienstloser Leu«len, während Elend den emporstrebenden Geist niroerdrückkr,find rechtschaffnen Männern an« Herz griff.
3r.
Der Herzog von Lothringen machte den Antrag diesePrinzesfinn mit dem Prinzen von Lothringen zu vermählen, ^
find die Herzogin» von Nemours wünschte «S, wenn nur derHerzog dem Prinzen die Erbfolge in seinen Staaten zusichernwollte. M- f. die lUemaire« cls Leauvau. W
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32 .
Dies» Fürstin« war aus einem der ersten burgundischenHäuser, und war Ursache, daß der Herzog Kar! IV. vondem hier di« Rede isi, seine Gemahlin» sehr übel behandelte; A»
denn er trennte sich von ihr, und vermählte sich heimlich mit > !ul>E-
der Fürstin» von Canterroix. Man nannte sich die Lagerr ! ikp. i
fx au de« Herzog«, weil sie ihn überall im Krieg begleit LG
tete. Der Herzog verließ sie einige Jahre darauf, einer am «kli
hrr» Liebschaft wegen« und fit starb aus Gram darüber, W,«
33t
M- f. dft HIsMi «I» iziar^ul» äo Lsauvaa l,,
34 »
Der König gieng ins Parlement mit einem Gefolge von z, -
4<?,ooo Mann, i» der Abficht, es zum Gehorsam zu »win«
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