mich so früh zu ihm führe. „Gütiger Gott! rief er„verwundert auS - waS es doch kür eingebildete und„dabey des Hofs unkundige Menschen giebt! Gehen„Sie nur hin, machen Sie fort, und sagen Sie„d'L'sfiat, zu Anfang des folgenden Jahrs (wir waren„schon weit im Dccembcr) solle er befriedigt werden,„oder ich müßte nichts mehr zu sagen haben." —
D'EPat war damit nicht zufrieden, und trieb nochimmer; doch vergaß er nicht, was ich ihm vom Kardi-nal ausgerichter hatte.
Wahrend der Reise nach Savoyen und so langeder König sich zu Versailles aufhrelt, lag Ihm derGraf von Soiffons unaufhörlich um die Freilassung dcSHe zogS von Vendome an. Die Abolition, welche dieserPrinz sich gefallen d-ssen wollte, die Assiduitak seinerKiM er bey der Person des Königs, und der in der Ge-fangenschaft erfolgte Too des Großpriors erregten allge-mein Mitleid und Unwillen im Publikum, das nichtertragen konnte, daß man durch so lange Gefangen-fchaft die Sache bestrafte, aus der man dem Herzogvon Vendome ein großes Verbrechen machte, nämlichden bloßen Gedanken an seine Rechte aus Bretagne.
Der Herzog von Vendome erhielt endlich feineFreibeit auf die khakige Verwendung des Grafen vonSorffonS, und wurde in alle feine Ehrenstellen, dieserinzige Statthalterschaft ausgenommen, wovon er bloSden Titel behielt, wieder eingesetzt.
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