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rikaden befestigten Paß bey Susa zu forciren, was ihmgelang, und ihn in den Stand setzte, Casal von einerBelagerung befreit zu sehen, die der Marquis Spins-la kommandirte. Dieser hatte sich während dieser Be-lagerung oft beschwert, daß man rs ihm am Nothwen-digsten fehlen laste, was er den Ränken des Herzogsvon Savoyen zuschrieb. Er wurde überhaupt von Spa-nie» nicht gut behandelt, und war blos insofern nochglücklich, daß er erkrankte, ehe die Befehle des katho-lischen Königs eintrafen, welche alsdann durch einen an-dern ausgeführt wurden.
Casal wurde also entsetzt, ohne daß der Königweiter als bis Buffolenka zu gehen brauchte, wo derHerzog und die Herzogin« nebst dem Erbprinzen ihmauswarteten.
Nach einem geschlossenen Vertrag gieng der Königmit dem Kardinal nach Frankreich zurück, und ohne aus-zuruhen nach Vivarez, wo mehrere Platze sich ergaben, bisauf Privaö, das sich wehren wollte, unglücklicherweiseaber andern und der Nachwelt ein warnendes Bcyspiclwurde').
Bestürzt über so viele Vortheile, ließen der Her-zog von Rohan und seine Parthcy um eine Amnestie bit-ten, die ihnen auch gewährt wurde, doch unter der Be-dingung, daß der Herzog das Reich verlassen, allePlätze, wo er Gouverneur war, dem König die Thorsösnen, und das Drittel ihrer Werker geschleift werdensollte. Weil aber jeder Stadt noch frei stand, sich zuunterwerfen oder nicht, so übernahm es der Kardinalselbst, ihre Erklärung einzuholen. Er führte Trup-pen mit, die sie in Furcht setzen und zur Unterwerfungzwingen konnten, im Fall sie sich nicht anders dazu ver-sicher, wollten.
Der