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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
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zeugte gegen ihre Schwiegermutter ebenfalls eine sehrlebhafte Freude sie wiederzusehen, worauf beide sichin den Wagen der Köuiginn Mutter sichten. Nach ihrerAnkunft erhob der König sich abermalsach dem Aparte-ment der Königin» Mutter, wo er gegen eine Stundebei ihr verweilte, und sie dann in einem glanzenden Cir-kel von allen Prinzen, Herrn und den Vornehmstenvom Hof verließ , welche sämmtlich gekommen waren,ihre Aufwartung zu machen.

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Am andern Tag ließ der König sie abermals beimjever uesumen, und gleich nach der Mittagstafel mach-te sie dem König ihren Besuch, und gieng dann nacheinigem Verweilen zur Königin», wo sie den Nachmit-tag vollends zubrachre.

Besuche, Gegenbesuche und Höflichkeitsbezeugun»gen wahrten die vierzehn Tage hindurch, die sie noch zuTours beisammen waren, unter allen äußerlichen An-zeichen wechselseitiger Zufriedenheit.

In den ersten Tagen dieses Monats übertrug derKönig dem Grafen von Schömberg die Finanzoberauf-stcht, mit Bewilligung des Präsidenten Jeannin, demzu gefallen man seinen Schwiegersohn, den Herrn vonCastille zum Generalcontroleur ernannte, und den Herrnvon Maupou dafür entschädigte.

Der König fieng nun endlich an, sich zumAusbruch von TourS anzuschicken, um sich Par:S wie-der zu nähren, weshalb mehrere Prinzen und Herrnvorausgiengen, um die nöthigen Vorkehrungen zur Be-quemlichkeit der Reise zu treffen.

N. Denkwürdig. XV. B. Ce rY. End-