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nachdem es schon seit einiger Zeit unter der Asche ge-glimmt hatte.
Wir haben bereits im Vorbeigehen erwähnt, daßbesonder Versammlungen an verschiedenen Orten derStadt gehalten wurden, besonders in der Vorstadt Sk.Germain-des-pres öfters beim Marfchal! von Bouil,Ion und bisweilen auch bei dem Prinzen. Die sich ge-wöhnlich dabei befanden, waren die Herzoge von Ne-vers, von Longueville, von Vendome, von Maine undeinige andre Personen von Stand. Man sagte sogar,der englische Gesandte stecke mit darunter.
Die Königinn wußte recht gut darum, wollte sichsaber nicht so geradezu merken lasten, und gab sich un-ter der Hand alle Mühe, sie in den Schranken derPflicht zu erhalten. Doch ließ sie mitunter ein bedeu-tendes Wort darüber fallen, und khat sogar gewisseSchritte, um ihnen begreiflich zu machen, daß sie indas Gcheimniß ihrer bösen Anschläge eingedrungen sey.
Wie dem auch sey, man murrte öffentlich überden König, die Kömginn und ihre Rüche. Es fielenmehrere Schlägereien oder Meuchelmorde vor, denennicht zu steuern war, weil die verbündeten Prinzen dieeine oder die andre Parrhei unterstützten. Es kam so-gar vor, daß der Herzog von Luxemburg Len Dolchgegen einen Requetenmeister zukte, bei Gelegenheit ei-nes Prozesses, den er sollicitirte.
Es erschien auch ein Kalender von einem gewis-sen Mauregard, der dem König den Tod , der Königmnviel Unglück, dem Prinzen ein großes Glück weissag-te u. dgl. m., wodurch schwache Gemüthcr nicht wenigbeunruhigt wurden. Der König selbst, der davon ge-hört hatte, führte am 6. oder 7. d. M. bittere Klagendarüber gegen den Prinzen von Conde, der diesem
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