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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
117
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D e c e m b e r.

Man hörte, daß die Neformirten in Guicnne eineVersammlung vvn Deputirten mehrerer benachbartenProvinzen nach Casteljaloux auf den nächstfolgendenersten Jänner ausgeschrieben hätten. Da nun aber einesolche Versammlung ediccwrdrig und dem königlicheniWi. Ansehen sehr präjudirirlich war, so schrieb man verschie-dentlich deshalb an den Herrn von Roquelaure, dasParlement zu Bourdeaux, die Kammer zu Nerac undeinige angesehene Privatpersonen, um diese Sache zul U ^ hinleftreiben. Dies erfolgte auch, und die Königin«s/M j« krhielt am 15. vder i 6 . Gewißheit hierüber.

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t«Mi> Um eben diese Zeit vernahm man, daß der Her-zog von Savoyen Kriegsrüstungen mache, und denHerzog von Mantua von neuem angreifen wolle, unterMM dem Vorwand, daß dieser die Bedingungen des getrostfenen Vergleichs noch nicht in Erfüllung gebracht habe,, wovon die vornehmsten folgende waren : daß er die jun-ge Prinzessin«, Tochter seines verstorbenen Bruders,!» die Hände eines dritte» übergeben; allen seinen Un-terthanen, die es mit dem Herzog von Savoyen gehal-« ten hätten, gänzliche Amnestie angedeihen lassen, und' ^ keinen Schadenersatz wegen Montferrar verlangen sollte.

^ Es schien sogar, als ob der König von Spanien dem" ^ Herzog von Savoyen beistehen wollte, welcher verlang-te, daß seine Enkelinn nach Sedan zur Erziehung ge-,, bracht werden sollte.

Man hielt hierüber verschiedene Berathfchlagungenim StaatSrakh, um auszumirteln, wiefern und aufwelche Art man sich des Herzogs von Mantua annehmen^ wolle. Man schickte auch einen Eilboten nach Spanien, umdie Gesinnungen Sr. katholischen Majestät zu vernehmen.

^ H 3 Kaum