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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
107
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berschte , indem dies ihrem Sohn die zugestandeneGnade so gut als wieder nehme. Sie war so auf-gebracht darüber, daß sie ihre Klagen vor das Par-lement bringen wollte, und man sagt sogar, sie ha-be einigen Mitgliedern desselben bereits vorläufige Eröff,mmgen deshalb gemacht.

Wie .dem auch sey, die Königin« ließ dem Mar-schal! von seödiguieres ein Patent ausferkigen, das ihnals Administrator dieses Gouvernements aufstelike, mitBeilegling aller damit verbundenen Rechte und Vorzü-ge , auf eine bestimmte Zeit von vier Jahren. DieFreunde der Gräfinn von Soissons vermochten fie, sichdiesem nicht weiter zu widerfeheri.

Marz. April.

Am zwölften reiste der Prinz, etwas unzufrieden,von Hof ab nach Vallery. Zween oder drei Tagedarauf entfernten auch die Herzoge von Revers undMayenne sich, unter dem Vorwand, die Schwester deslchtern zu begleiten, die zu Marseille sich auf eine Ga-leere einfchiffen wollte, um nach Livorno und von daweiter nach Florenz zu gehen , wo der Herzog von Orna«rw, Sohn des Herzogs Sforza, sie erwartete, umsich mit ihr zu vermählen.

Fünf oder sechs Tage darauf reiste such derMav-fchal! von Bouillon ab nach Sedan.

Gegen das Ende dieses Monats machte dev Prinzeine Reise nach Revers, wo er sich mit den HerzogenRevers und Mayenne und einigen andern Personenbesprach.