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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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487
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Er selbst würde die Ehre von allen glänzenden Krkegsvvrfälrlen zu genießen haben, wenn ein geringerer als Sein Bru-der, Franzose oder Ausländer, das Commando führteDie Königinn Mutter merkte bald die Würkung von die«sem Gift des Argwohns und de« Eifersucht in dem jun-gen Herzen ihres Sohnes. Um ihm nun entgegen zu Müc-ken, und zugleich die ehrsüchtigen Absichten des Prälatenwenigstens dem Schein nach zu befriedigen, übertrug fiezwcen seiner Verwandten, den Herzogen von Nemours undAumale, das Commando über die beiden Armeen, die mandem Herzog von Anjou entgegenstellte, wußte aber dabeinutet der Hand solche Maaßregeln zu treffen, daß beideNichts ausnchten konnten, um nicht durch den Glanz ihrerWaffen das Ansehen des Cardinals beim König zu befestigen,und um zugleich das Commando ihres Lieblings des Herzogsvon Anjou in einem desto vvrtheilhastern Lichte dagegen er-scheinen zu lassen-

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Der brave Prinz Casimir erlebte diese Vereinigungnicht mehr. Er starb einige Tage zuvor am Fieber. Ihmwar kurz zuvor ein andrer braver Mann voranqegangen,der bidre Andelvt; ein Verlust, der dem Admiral in jederRücksicht sehr nahe gieng. Er starb ebenfalls am Fieber,nach iandern an Gift.

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Den braven Skrvzzn, Nachdem er Wunder von Tatpferkeit gechan hatte, mußte er endlich sich ergeben. Schonsollte er gleich andern Gefangenen ermordet werden, alsseine Geistesgegenwart ihn noch aus den Händen dieser er-grimmten Menschen rettete- Halt sagte er schnellich habe eurem Admiral etwas Wichtiges zu entdecken!"Man führte ihm hin, und dieser erhielt ihn das Leben.

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Als Söhne des großen Guise, der vor Orleans durchPoltrvr ermordet wurde, welche schwarze That man mei-ner Ueberzeugung nach ohne, hinlänglichen Grund demAdmiral zur Last legen wollte. Daher war das Haus Guisetrotz dem nachherigen Schauspiel von Versöhnung in einer

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