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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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in begleichen Fallen um, von deren Stallmeistern, Ca-volleren und Dienern man nicht ein Gleiches rühmenkann, welche vielmehr nach der Schlacht nicht im Standgewesen wären, Auskunft von ihrem Herrn zu geben,pb er lebe, oder rodt, oder was aus ihm geworden sei.Ich könnte einen nennen, der am Abend nach derSchlacht bei Drenx vermißt wurde, ohne daß seineCavaliere und Leute, selbst am andern Morgen noch,anzugeben gewußt hätten, wo er hingekommen sei, bisendlich um acht oder neun Uhr die Nachricht kam, daßman lhn am Gehölz, wo der letzte Angriff vorgefallenwar, unter den Toben gefunden habe. Der Herzogvon Guift tadelte es gar sehr an manchen, daß sie ihrenHerrn so schlecht begleitet hakten, um nicht einmal eineAuskunft von ihm geben zu können.

In dieser Schlacht verlohr der Herzog von Guise(Claudius nämlich) an seiner Seite feinen dritten Bru-der, einen sehr braven tapfer« Prinzen, um den eSsehr schade war; denn er versprach viel für die Zu-kunft.-

Alle die warmen Gefechte und gefährlichen Vor-fälle , wobei er sich befand, als General der Infanterieoder Cavailerie, herzuzählen, wäre etwas übersiüßiges,d« genug davon geschrieben ist.

So z. B. zu Mouffon, als der Gras von Nassaunach Frankreich kam, wo er sechstausend Mann wutscheInfanterie kommanditte. Eben so bei der Einnahmevon Fnentaradwn, durch den Admiral von Bounivek.dem, als königlichen Stellvertreter, der Herzog vonGuise willig gehorchte; denn er war noch jung, dochnur an Jahren, nicht in den Waffen, wo et schon

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