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zweiten Bataillenpferd ans , das Bayard ehmals ihmgegeben hatte, und le Carina» hieß H.
Dayard selbst hatte dieß Pferd in Brescia erbeutet.In der Schlacht bei Ravenna blieb es für todt auf demWahlplak liegen, weil es zween Pikenstöße in die Sei-te, und eine Menge Hiebe über den Kopf hatte. Al«lein am folgenden Tag sah man, daß es liegend dasnächste Gras zu werden ansieng, und wenn es Menschensah, wieherte eS schon wieder ein wenig; man führtees daher nach Haus und verband cs sehr sorgfältig, wo-bei es alles mit sich anfangen ließ und duldete wie einvernünftiges Wesen. Es wurde endlich vollkommenwieder heraestellt, und so gut, munter und brauchbarals je. Eben wegen seiner Güte und seines FeuerSschenkte es der Herr von Bayard es seinem Capitain,der sehr gerne annahm und liebte. In dieserSchlacht bei Marignano also diente es fernem erstenHerrn wieder, und mochte sich wohl Labei noch deralte» Zeit erinnern»
Dieser güte Herzog Anton hakte vier Brüder»ihrem Erstgebohrnen ähnlich an Tugend, Güte, Ta»pfcrkeit und Heldenmulh.
H „ ES mochte wohl ein spanisches Pferd seytt; denn e§„gicbt in Spanien an der französischen Grenze noch izt,, ein Haus Carinan und einen Herrn von Carinan, von„ dessen Vorfahren einem dieß Pferd vielleicht herkam."
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