Hektors umsonst zurück; dieser aber mußte erst ein gro-ßes Lysegeld erlegen, und wurde dann doch »och, zwarnicht ganz todt, aber doch schon so gut als Leiche zurück-gegeben.
Eben so würde es also auch ohne allen Zweifel demMarschall von der Mark ergangen seyn, wenn er in dieHände des Kaisers gefallen wäre, der gar zu sehr aufsein Haus erbittert war.
Er hinterließ zwei Kinder von seiner Gemahlin»,einer jüngern Tochter der Herzogin« von Valentinoi.Der eine war der Herr von Bouillon, ein braver, ra»pfrer, einsichtsvoller, geschickter und sehr ehrliebenderredlicher Herr. Er starb sehr jung an einem Fluß derihm auf die Beine fiel, wobei er ungeschickt behandeltwurde. Es war schade um ihn; denn er würde eS nochsehr weit gebracht haben.
Er war, wie mehrere andre in Frankreich, Hu-gonot worden, blieb aber ein so guter französischer Pa-triot, baß er nie gegen seine Könige die Waffen ergriff.Zwar nahm er eine Menge verwiesener und flüchtigerHugonotcn in seinem Lande auf, aber bloS aus Liebeund Mitleiden, keineswegs um seinen König zu be-leidigen.
Er hinterließ zween brave tapfre Söhne, denHerrn von Bouillon und von der Mark, welche beidejene große unvergleichliche Armee unter dem BaronDohna nach Frankreich führten. Sie starben balddarauf.
Der Graf von Maulevrier, ihr Oheim,überlebte sic sowohl als ihren Vater, und lebt noch *),
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') Er starban rinn- Krankheit im Jahr l; ;r. Sein Tauf-name war Claudius.