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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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Der Herr von Etree.

/Amer der aKerwürdi'gsten Männer auf diesem Posten^ (ohne jedoch den'andern ;u nahe zu treten), undder beherztest? , unerschrockenste in Laufgraben und vorBatterien. Er machte sich so wenig daraus, als wärec auf einer Iagdparkhic. Meistens war er zu Pferd,auf einem großen wohl mehr als zwanzigjährigen teut-scheu Klepper, der so herzhaft war als sein Herr z dennbeide duckten nicht, wenns gleich Kanonen» und Büch«sen-Kugcln aus die Trenschecn regnete, und doch ragteer weit darüber heraus, da er groß war, und sein Pferdnicht minder.

Ec verstand sich ganz vorzüglich gut darauf, denArt für eine Batterie gegen einen Platz zu wählen, unddie Kanonade zu dirigiren. Daher war er auch von de-nen , die der Herzog von Guisc sich wünschte, um Erobe-rungen zu machen, wie er zu Calais thak. Er wars,der zuerst uns den izigen schönen vortheilhasten Kanonen-guß lehrte, bei dem man izt wohl hundert Schüsse nacheinander aus einem Stück thun könnte, ohne zu fürchten,daß es platzte, wie er bei der ersten Probe damit demKönig an einem zeigte, stakt daß unsre Stücke vorherbei weitem nicht so gut waren, leicht sprangen, und im-mer wieder mit Weinessig gekühlt werden mußten.-Dabei hakte er vorzüglich gute Kanoniers, die er aberauch selbst zog und unterrichtete. Auch gute Zeugver-walttr (Commissaires), z.B- Bassompierre, laFoucau-dic u. a. m. Meistens hatte er aber Hugonoten, die sich

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