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Der Herr von Pont Dormy ^).
war ein sehr tapfrer vortrefflicher General, und sehr^ unternehmender Kopf, ohne Gefahren zu scheuen.Nach der Schlacht bei la Bicoca, als Mailand für unsverlohren gehen mußte, bat er den Herrn von Lautrecum Erlaubnis, sich in Cremona zu werfen, ehe derFeind ihm zuvor käme. Er wollte seine Compagnie Gens«darmen, und andre, die ihm freiwillig folgen würden,mitnehmen, und wenn ihm der Feind, stark oder schwach,aufsticße, wollte er ihn angrcissn, und lieber ster-ben, als dem Landvolk in die Hände fallen, das sichvon allen Seiten empört hatte. Er gicng glücklich ohneAnstoß hin; nachher kam aber die obengedachte Capitu-lation des Herrn von Escu zu Stand.
Er machte zu seiner Zeit schöne Züge im Krieg,sowohl diesseits als jenseits der Alpen, besonders in derPicardie und an der Flandrischen Grenze^ der er unauf-hörlich zusctzte. Darum beweinten auch alle in der Pi-cardie seinen Tod, und sagten, sie harren in ihm ihrenSchuh und Wall verlohren, denn nur, streifte dex/Femdungleich freier in der Picardie umher, als zuvor»
Er starb im Schlosse zu Hesdin, wo ec bei einerUnternehmung darauf auf eine Mine gerielh, die ihm ge-legt
*) Anton von Crequy, Sohn von Johann !V. von Cre-qui, Herr von Crcqui und Canoptes Pontdormyverdorben aus Pont de Nemy, wie D.intel bllt. äskr. k. V. bemerkt. Bei de Thou ist unter kewigü e«§Dorf Ichmäorw)- zu verstehen.