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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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yard und von Bandcnesse *), die mit Aufopferung ih-res Lebens dem Feind die Spitze boten, wahrend dieandern in mehr starken als kurzen Marschen davongierigen.

Der Admiral war freilich zuvor verwundet tvor-.den, und zwar auf eine ehrenvolle Art, a!6 ein braverMann, so daß er izt nicht mehr den Dienst versehenkonnte, sondern sich dieser beiden tapfcrn Generale be-dienen, um seinen Rückzug zu decken, während er sichin seiner Sänfte davon tragen lasten mußte. Dennhätte der Herzog von Bourbon ihn ereilt, so war eSaus mit ihm, und wenn er hunderttausend Leben hakte,denn der Herzog haßte ihn auf den Tod, und suchte ihnüberall auf, in der Ueberzeugung, daß der Admiral anallen den Kränkungen Schuld scy, die Ihm von Seitendes Königs und der Frau Regentin widerfahren waren.Würklich war der Admiral durch seine Güustlingschastso aufgeblasen worden, daß ec den Herzog von Bour-bon ganz hintansctztc, und ihm sogar trotzte, wie ich vonMehrern Alten gehört habe. Dicß mußte natürlich denHerzog sehr aufbringcn; da er noch dazu wegen Chatel-leraud dessen Lehnsherr war. Noch mehr aber verdroßihn der prächtige Bau, den Vonnivet anfieng, indemdas Schloß Bonnivet, wenn cs nach seinem Plan aus-gebaut wurde, das prächtigste Gebäude in ganz Frank-reich worden wäre, und zwar im Angesicht von Chatel-lecaub, so daß man hätte sagen mögen, er wolle demHause des Herzogs, Vas nur ein kleines Nest dagegenschien, Hohn sprechen.

Man

*) Johann von Chabannes, Oberster über tausend MannInfanterie in der Schlacht bei Ravenna. Ein Bruderdes Herrn von la Palisse. Der Verfasser hat oben eineneignen Abschnitt von ihm-