Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
357
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Z57

I 2s.

Eine frostige Digrefsion, über den der Justiz ge-bührenden Sie sperr, noch des Verfassers Art mik Exemepcln ohne Ende belegt, ist hier weg ge lassen.

106.

Allo diese Vorfälle sind unfern Lesern schon bekannt.

107.

Havre de Grace war den Engländern, vermöge des zuHamxtoncourt mit den Hugvnoten geschlossenen Snbsidicn.tractats, eingeräumt worden, um cs als Pfand für den gc-leisteten Vorschuß, doch aber ohne Verlujr für den vorgebtlich nicht frei handelnden König von Frankreich, und alsZufluchtsort für die Hugsnoten besetzt zu halten. Als abernach der Schlacht bei Dreux, oder vielmehr nach der Ermor-dung des Herzogs von Guise, der übereilte Friede in Abwe-senheit nnd wider den Willni des CardlnalS zu Stand kam,und alle Franzosen wieder mir Eine Parthei auSmachtsn, warman eifrig darauf bedacht, die Engländer wieder hinaus zujagen, wobei die Hugonoten, die a!S gute Freunde sie herein-gebeten hatten, aus Ambition als die eifrigsten sich bezeigen zumüssen glaubten, um dadurch den Vorwurf, Fremde ins Vater-land als Feinde verpflanzt zu haben, wieder abzuwaschen.

Zn dem Platz lagen viertausend Mann Besatzung, unterdem Commando des Grafen von Warwich, die aber durch ei-ne Pest, welche täglich vierzig bis fünfzig Menschen hinraff«tc, bereits auf zweitausend geschmolzen waren. Dies, dieheftigen Angriffe, und die Wahrnehmung, daß die ehmaii-gen Freunde, die von seiner Königin« unterstüzten Hugonortr», izt di« hitzigsten gegen ihn waren, machte, daß er end«lich capituürte. Am Tag nach der Capitulation, also zuspät, erschien englischer Euccurs, dem bald noch eine starkeFlotte Nachfolgen sollte.

loZ.

Um die Umstände der Hugonoten persönlich auszukund-schaften, »in den jungen König durch den Anblick der Ver-wüstungen des Kriegs gegen die Hugonvtr» zu erbittern; ober

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