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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
248
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fiel, durch den hitzigen Angriff des Herrn von Gui'fszum Weichen gebracht, und, wie die ganze Infanterie,zersprengt wurden.

Die akten Truppen des Herrn von Andekot gk'ew«gen nach verschiedenen Richtungen auseinander, beson,Ders Diese beiden Obersten. Da aber der eine Calaisnicht wegnehmen, konnte, wo ihnen der brave Gour«Dan ihr Project vereitelte, noch dem andern es mitPeronne gelingen wollte, wo der einsichtsvolle Hrunie*res nehst den tapfern Jnnwvhnern ihnen überlegenwaren; so warfen sie sich m Rouen, mir dem Herrnvon G-rDes der als Lieutenant mit dabei war.

Dieses Govdchsn, sehr jung an Jahren, abersehr alt an Knegserfahrung, hatte ein starkes Unglückbei der Belagerung von Rouen.' Als er nämlich in derSt. Chatariuenschanze stand, wurden ihm beide Beineabgeschoffen, das eine ganz, das andre halb. Es warsehr Schade um ihn; zwar starb er nicht davon; denn«r lebte noch lange,, und, ich glaube, noch bis diese Senn*De; allein er wurde doch durch diese Verstümmelungganz außer Stand gesetzt, ferner zu dienen. Dies warihm sehr schmerzlich, denn er war ganz für den Krieggemacht. Er trug indessen sein Unglück mit ziemlicherGeduld; nur wenn er welche von seinen alten Kriegska-maraden frisch und munter sah, oder von irgend einer vor-züglichen Thar reden hörte, weinte er und sagte oft:,,ach! ich weiß eine Zeit, wo mir mein Theil davonauch nicht hatte entgehen sollen. Geduld!"

Er hielt sich deswegen auch so viel möglich von dergroßen Welt entkernt^

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