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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
184
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Andre sprechen noch anders davon; tch halte michweiter nicht dabei auf. Der Nähme kam, wie derHerr von Montluc mir versicherte, von den Italienernnnd Spaniern zu uns. Auch die Teutschen hatten undhaben ihn, und auch von ihnen nahmen wir ihn an,in unfern Kriegen gegen sie und unter ihnen; denn za»vor war dies Wort noch nicht gebräuchlich.

Bei den Römern war die Benennung ganz unbe-kannt. Jeder kommanbirte da nur seine Legion,wiewohl übrigens vorder Schlacht die Consuls, Prä»toren, Diktatoren und kommandirendcn Generals beiAnordnung der Schlacht jedem feinen Posten anwiesen,wobei ste öfters absaßen, uu; zu Fuß mit der Infanteriezu streiten. So finden wir oft den großen Cäsar gleich-sam als Colonel und Sergent-Major bei seiner Infan»terie; denn er war ein eben so guter Infanterist a ls Ca»vallen'st.

Der Herr von Bellai in feiner Are rrnlumre, sagtdaher richtig, ein Feldherr muffe bisweilen absihen, wieKaiser Karl bei der Expedition gegen Tunis, derHerzog von Nemours bei der Wiederervbcrung vonVreffe, der Marschall von Bie in der GrafschaftOye; und König Eduard. Er sagt dabei, die größtenHerrn in England hätten ehemals überhaupt die Ge»rvvhnheit gehabt, abzusißen, und unter der Infanteriezu fechten, tim sie anzufeuern: was allerdings von gro-ßer Wirkung ist. So machtens auch die beiden Herrn,der Herzog von Orleans ') und der Prinz von Oramenjn der Schlacht bei Sr. Aubin, und mehrere andre.

Einige wollten sagen, die TUbrmi nnimim seiendas gewesen, was unsre izige (io!ono!> sind; alleinjene kommandirten ja Cavallerie sowohl als Infanterie.Indessen kann man ««nehmen, daß ihr Kommando

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