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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
175
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Leben behalten hätte, würde er ganz seinem braven Pa-then und Großvater, König Franz dem Großen, gleichgekommen seyn; so ein sehr großmüthiger muthvollerHerr war Cr. So hatte er vor der Schlacht beiSaint Quentin seinen Vater wohl hundertmal auf denKnien um die Erlaubniß gebeten, mit zur Armeezu gehen, der es denn endlich ihm und dem einklein wenig altern Prinzen von Lothringen, erlaubte»Der Herr Connetable aber, der alles galt, Hintertriebs,und stellte dem König seine zarte Jugend (indem ernicht älter als vierzehn bis fünfzehn Jahre war) undseine Schwächlichkeit vor, bei der es nur eines Unfallsbedürfte, um Frankreich diese einzige Stühe nach demTod des Königs zu entziehen.

Der Dauphin wurde dadurch äußerst ausgebrachtüber den Herrn Cvnnetable, und sagte, er häbe ihmdiesen Possen nicht aus Besorglichkeit für sein Lebengespielt, sondern darum, weil er allein den Herrnspielen und kommandiren wolle, und auch weil er ge-fürchtet habe, der Dauphin möchte Geschmack amKrieg gewinnen, und seine Autorität beeinträchtigen.

Bei der nachherigen Belagerung von AmkenSgieng er mit zu Feld und seine Schuld wars nicht, daßdie Schlacht nicht geliefert wurde, denn er wünschte eSsehr, und wollte stündlich aufsihen und den leichten Reu-ter machen; der König gabs aber nicht zu, weil dießkeine Sache für einenKönig, Dauphin und ersten Prin-zen des französtschen Hauses sey.

Hier schließe ich endlich. Ich bitte die Fehler zu ent-schuldigen, die man in meinen Aufsahen in großer Mengegefunden haben wird: denn Wohlredenheit ist meineSache

nicht;