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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
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Der Herr Dauphin wollte ihm auch, als ernach dem Tod des Königs den Thron bestieg, dieHälfte seiner Compagnie geben, er aber wollte nichtsdenn Couronel seyn, und damals hatten die CouwnelSnoch keine Gensd'armes, wie wir wohl nach der Zeit ge-sehen haben, und wer Eine Stelle hatte, durste nichtzwei haben.

War er beim Dauphin beliebt, so war erS beidem König Franz nicht minder, wiewohl er wegen derVerschiedenheit des Alters nicht auf einen so vertrau-ten Fuß mir ihm stand, als mit dem Herrn Dauphin»

Meistens wenn der König eine Parthis Ringel-Rennen machen wollte, sagte er:es sind unser vierEdelleute aus Guyenne, Charaigneraye, Sansac, deHesse und ich," (weil er nämlich zu Cognac gebohrenwar, erzeigte er der Provinz Guyenne die Ehre, siesein besonderes Vaterland zu nennen)die mit je-dem König rennen." Dreß thaten sie denn auchin der That, und trugen meistens den Ring davon;mein Oheim war einer der besten und geschicktestenRenner, wobei er gewöhnlich die Lanze dreimal in dieLust warf und wieder auffieng und dennoch sehr oft sei-nen Ring traf, bisweilen aber auch daneben. Darumverbot ihm auch der König, wenn er Parthie mit ihmhatte, seine Spielerey mit der Lanze, weil er sich da«durch nur seine Stöße verderbe.

Der König nannte ihn meistens seinen Zöglingoder semen Pakhen, wie er auch würklich war undseine» Nahmen führte. In einem Alker von zehnJah»ren hatte der Herr Seneschai von Poitou ihn dem-tug gsAkben, der ihn auch gern annahm, und nutsr seineEdelknaben (Anbnis ci'bonncui') seNte, was damalseine sehr große Ehre und mehr war als Kammer-Page.

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