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Unter andern befand sich dabey ein austapezier,kes Zelt mit Vorstellungen aus der PharsalischenSchlacht, das der Marschall von Vieilleville kaufteund seinen schönen Saal zu Duretal damit ausrapezier-te; ein schönes und prächtig anzusehendeS Seitenstückzu den beyben prächtigen Zelten des Königs Franz,die man für unschätzbar hielt.
Er hatte auch zwei ganz von Gold gewürkte persi-sche Tapezierungen. Ueberhaupt wer zu der Zeit Valerymeublirt sah, konnte die Kostbarkeit davon nicht ge-nug rühmen und schätzen.
Die meisten dieser Möbeln gab nachher die FrauMarschallinn alsWittwe nebst dem ganzen Valery dem-Herrn Prinzen von Conde ganz unentgeldlich und alsfreyeS Geschenk, in Hoffnung ihn zu Heyrathen. An-dre sagen, es sey aus Caprice geschehen. Denn dasie reformirter Religion war, und die zwischen beider-seitigen Vätern verabredete Vermahlung ihrer Tochter,des Fräuleins von Saint« Andre" mit dem Herrn vonGuise nicht vollziehen kaffen wollte: machte sie demHerrn Prinzen dies schöne Präsent, um ihn damit zukörnen, daß er sie, ihre Tochter aber den Marqms vonConti, nachherigen Prinzen von Conde', Heyrathensollte. — Auf alle Fälle ist so viel gewiß, daß diesein Geschenk war, das selbst eine große Kaiserinn oderKönr'ginn wohl schwerlich gemacht haben würde.
Wenn übrigens der Marfchall sich auf diese Arkals einen wahren Lucullus an Schwclgcrey, Ueppigkeitund Prachtliebe bewies, so zeigte er sich doch im Feldewahrend der Kriege nicht minder groß an Tapfer-keit, Math und stund als großer General in Ansehen.In seiner Jugend wurde er von den Galanten am Hof
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