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Neapel zurückgelassen hatte, das er auch behauptete, solang und gut er konnte. Nachher aber veriohr ersaus Mangel an Beistand und Geld, was ihm so nabegieng, daß er aus Betrüblich darüber starb. Andresagen, er sey an Gift gestorben.
Er hintcrließ drei Sohne, Ludwig, Karl, undFranz von Bourbon.
Ludwig starb in Neapel, wohin er unter demGrafen von Armagnac mit gezogen war. Man findetvon ihm geschrieben, daß er bei einem Besuch, den . erl bei den Gebeinen und dem Grabe seines Vaters daselbst> ablegkc, indem er Weihwasser darauf sprengte, vonSchmerz und Traurigkeit durchdrungen todt auf das-Grab niederstürzke. So Habs ich mirs wenigstensvon verschiedenen Personen in Neapel erzählen lassen,nxiche noch hinzusetzren r es wäre besser von ihmgewesen, wenn er dafür seinen Much verdoppelt hätte,um diesen Tod zu rächen, als daß er selbst starb; Etwürde sich mehr Lob und Ehre damit verdient haben«.
Carl von Bourbon machte es anders. Sv langeer bei der Parthie seines Königs war, bewies er sichhohen Muths und aufgeweckten Geistes, denn er warein hitziger Feind der Spanier, und brachte ihrer vieledem Andenken seines Vaters zum Opfer. Nachheehingegen wurde er ein eben so starker Freund von ih-nen, als er zu ihrer Partei übergctrecen war, undsie ihm Ruhm und einen schönen Tod bei der Erobe-rung von Rom erkämpfen halfen.
i i - Sein jüngster Bruder Franz, rin sehr tapfrerRitter, blieb bei Marignan.
Diese drei Söhne des gedachten Gilbert undClärens, oder CiariffenS von Gonzaga ") haktln eineältere Schwester , Louise von Bourbon, Gemahlin»Ludwigs, von Bourbon, Prinzen vdn la Röche- suk^ Ag K Poiy