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nicht, so wie überhaupt keiner. Daher sich jedermannüber die Stärke und Geschicklichkeit dieses jungenPrinzen wunderte, er mochte zu Fuß, oder zu Pferderscheinen.
Er ist einer der schönsten Prinzen von der Welkund das leibhafte Ebenbild seines Vaters und seinerMutter. Sein Wuchs ist etwas höher, als der sei-nes Vaters war, seine Sanftheit und Güte machenihn sehr liebenswürdig, besonders auch seine großeFreigebigkeit, worinn er ganz seinem Vater gleicht;denn er behalt nichts für sich, sondern was er mit dereinen Hand nimmt, giebt er mit der andern wiederweg gerade wie der Herr von Guise, sein Bruder that»Er hat ein großes Ehrliebendes Herz.
Ich habe hiebei erzählen hören, daß, als unserjetziger König mit der Eroberung von Bourgogne zuStand gekommen war und der Herr von Guise ihmaufwartete, um sich ihm zu unterwerfen, ein anwe-sender Cavakier, um seine Freude darüber zu bezeigen,zu dem König sagte: „Sehen Sie, Sire, wie man„Sie nach und nach sucht und sich Ihnen demüthig„unterwirft. Der Herr von Mayne steht in Unter-handlung, der Herr von Guise hier hat sich schon„unterworfen und nun fehlt nur noch, daß auch der„Herr von Nemours ein Gleiches thue."
„Ha, sagte der König, der hat das Her; zu,/gwß und zu hoch. Nie wird er sich entschließen„können, mir zu dienen. Ich erwarte gar nicht,„daß er mich anerkennen wird, so lange er es nur ir-„gend vermeiden kann. Seit Stolz und sein„Muth Werdens ihm nicht zulassen. An ihm habeich„einen sehr gefährlichen Feind, der die Waffen sehr„spät niederlegen wird." Diese Reden aus demMund eines so großen Königs gereichen diesem Prin-
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