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Diese Kühnheit zeigte sich bei seinem Tod nochschöner und größer, als in seinem teben. Denn da erdas Unglück gehabt hatte, sich bei dieser Schlacht etwasgeschwinder und Flucht ähnlicher zurück zu ziehen, alser sollte, und sich von der ersten Bestürzung wieder er«höhlte, zog er dies jo sehr zu Herzen, daß er darüberstarb und gleichsam vor Zorn und Aerger platzte, wobeinichtein Mann in der ganzen Armee war, der ihn,wie ich selbst mit angesehen habe, nicht sehr bedauertund mehr gelobt hätte, alv wcnn er aufdcm Schlacht«selb gefallen wäre. Ich hörte schöne Aeujserungenhierüber von dem Herrn von Gulse» Auch ist dießein schönes Beispiel, woran sich grosse Felbherrn undwackre Krieger spiegeln mögen, wen'n sie dergleichenFehler begangen haben. Es giebt ihrer aber viele, diesich in solchen Fällen nichts daraus machen; es be«darfdazu ja nur einer unglücklichen Stunde!
Ein andrer alter Capitain und Ritter, der sichsonst sehr gut, dießmal aber sehr schlecht gehalten,und cs gemacht hatte, wie die andern, auch deswegensehr ins Gerede kam, befand stch bei dem Herrn vonGuise zur Tafel, als er, nicht von der Jagd sondernvon der Flucht zurück war. Als nun ein Cavaliek,,—denn ich habe eS selbst mit angesehen, — mit dem Herrnvon Guise von einigen besonder« Umständen, die ergesehen hakte, sprach und zwar sehr gut und richtig,so war dieser alte Capitain so unverschämt, zu ihm zusagen: „Sie sagen hier zu viel, mein Herr, es„scheint mir, als ob Sie wohl mehr dem Spiel„zugeschen, als selbst mitgespielt hätten, denn Sie„reden mir zu gut davon/t Der Cavalier antworte-te: „Ihr Wort in Ehren, mein Herr, ich habe bei-„des gethan." Der Herr von Guise, ein sehr klugerHerr, nickte dabei ein wenig mit dem Kopf und lenkteN- Denkwürdigk. XI. B- B das