über den Herrn von BranLome. Lvn
über die Grenzen dieser ohnehin schon zu langgewordenen bloß gelegenheitlichen Nachschrift.„Branwmesprichtviel und denkt wenig,"sagt der Verfasser richtig, und characterisirt indiesen vier Worten den ganzen Mann fast voll-ständig. Aber solche Leute sind eben nichtdie schlechtesten Memoirenschreiber, und hat manerst ihren P t i weg? so kann man von ihren Nach-richten meistens mit mehr Zuverlässigkeit Gebrauchmachen, als von den vollendetsten Werken man-cher Denker»
Unsre Leser sollen in dieser Sammlung die-jenigen Stücke aus Brantome erhalten, wo exals Augenzeuge, oder.wenigstens als Zeitgenossesprechen konnte. Dieß ist jedoch nicht ganz remauszuführen; denn unser Mann überschreibt ei-nen Artikel z. B- Franzi., und erzählt die Schlach-ten bei Jarnac und Montcontour; ein andermalfängt er von La Noue an, und ergreift die erstebeste Veranlassung, uns, wenn er noch discrekmit uns verfährt, in die Zeiten Karls VII. odergar II. 6. ZY 9 - zurückzuführen, und all seineBelesenheit in seiner Weise auszukramen, ohnewieder zu seinem ersten Gegenstand zurückzukehren.Unser Publikum wird indessen in dem, was wirhier liefern, limmer viel Interessantes finden; eineandre Bearbeitung wäre für diese Sammlunggewiß nicht planmäßig gewesen,kl-DenkMtzryigk. XIB- t Mei-