1
3)'2 ---------- 7 -
ihm, „er Mache nie in Zorn, außer wenn er vonWaffen und Vögeln spreche, und im Krieg oder aufder Vogelbeize scy.
Denn, wie er den Krieg liebte, so liebte er dieVogcljagd nicht minder und beydes war ihm nicht wenigzu seinem Fortkommen behilflich; denn der Herr Con«netable, der damahls am Brct war, hatte ihm seineVögel gegeben, und nachher erhielt er auch die Aufsichtüber die königlichen, als er anfing, sich am Hof be-kannt zu machen und so lang er lebte, liebte er dieseUebung, nach den Waffen, vor allen andern. Echarte das Glück, als ec zu Foffan war, daß er beyder Belagerung an den König abgeschickt wurde, umihm von der Belagerung und der Capitulation Nach-richt zu melden und die Antwort des Königs zu über«bringen, welche den Befehl und Erlaubmß enthielt,die vorgeschiagenen Capitulations - Punkte anzuneh.men, da er in der bestimmten Zeit nicht zum Entsatzherbcyrückcn konnte.
Er hatte den Ruhm einer der besten Chevaux-Legers seiner Zeit und auch würdig zu scyn, leichteReicerey zu commandiren. So lange der Herrvon Aumale Gefangener des Marquis Albert war,wurde dessen Steile als General der leichten Reisterey ihm übertragen, die er auch in dieser langen Zeitsehr würdig bekleidete. Dabcy sah man denn diesenHerrn von Scwsac, Prinzen vom Geblüt, wie dieHerrn von Anguie«, Cond«; und Nemours commandi-ren und eine Menge andre Prinzen und große Herrn,welche leichte Reiter hatten; denn damahls gingen dievornehmsten zum Anfang ihrer Kriegs - Laufbahnalle unter die leichte Rmerey.
So