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wurden hochgeschätzt und hochgelobt im Ausland, wiein Frankreich, beyde bey Hof sehr gut ausgenommen,wie ich mir von denen habe erzählen lassen, die sichdamahls dorr befanden, beyde von ihrem Königumarmt und sehr gut belohnt.
Der Herr von Esse wurde Kammerherr, wasdamahls ein sehr hoher und ehrenvoller Posten war,wohl zwcymahl größer, als gegenwärtig, und beydehatten zmölfhundert Franken Gehalt, und nur sechsMonarhc den Dienst.
Der Capitain La Lande wurde Haushofmeisterdes Königs, damahls ebenfalls eine schöne Stelle, undungleich schöner als gegenwärtig. Sie halten sechs-hundert Franken und ebenfalls Nur sechs MonatheDienst.
Als sie von ihrem Posten Besitz nahmen, sagteman bcy Hof: der Herr von Esse sei- geschickter, denFeind im Hemde zu überfallen, als dem König dasHemd zu geben "), und eben so hielt man den Herrnvon La Lande für geschickter, eine Pike als den Hof.marschalls- Stab zu führen.
Manche zogeriö damahls in Zweifel und strittensich darüber, ob wohl beyde in Landrecy gleichen Ranggehabt und beyde den Titel als Lieutenants de Roy ge-führt hätten. Einige sagten La Land >cy zuerst hinge-schickt worden, und wegen eines dreykägigen Fiebers,das ihn befiel, habe man ihm den Herrn von Essenachgeschickt, und als Gehülsen zugegeben. Wie demauch sey, so vertrugen sie sich auf ihrem Posten sehegut zum Dienst ihres Herrn. La Land war cu, altergeübter Krieger, welcher. durch lange Erfahrung be-lehrt , die Infanterie sehr gut zu cvmmandirstn ver-stand.
57. Denkwürdigk. X. B. P
Der