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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
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überlaut anroch, zu ihm kam, um mit ihm in Amts-fachen zu reden. -Weil eS sehr heiß war, hatte derConnetablc seine Mütze abgenommen, und war bar-häuptig. Indem jener zu ihm trat, sagte er zu ihm:Nun so lassen Sie hören, Herr Präsident, waS Siemir sagen wollen und bedecken Sie sich;" und dießwiederholte ec cinigemahl.

Der Präsident in der Meynung, daß er sich seitnetwegen nicht bedecke, gab zur Antwort:In derThat rch werde mich nicht bedecken, wenn der HereConnetablc es nicht zuerst thun."

Sie sind ein Narr, Herr Präsident, sagte derConnetablc: was zum Teufel glauben Sie denn, daßich mich Ihrcntwegcn nicht bedecke? Ich thue dasmeiner Commoditäk wegen, guter Freund, und weilich vor Hitze fast verbrenne. Sie thun ja meiner Seeleda, als säßen Sie auf ihrem Präsidentcnsiuhl, be-decken Sie sich Sie wollen; und reden Sie."

Der Herr Präsident war so verblüft, daß er nurhalb sagte, was er hatte sagen wollen und auch dießnur stammelnd.Sagt ichs nicht, Herr Präsident?sagte der Herr Connetable abermahls, Sie sind einNarr. Gehen Sie und lernen Sie Ihre Lection erstund dann kommen Sie morgen wieder her."

Diese großen Herrn Senatoren machen biswei-len wohl auch ihre Schnitzer so gut als die kleinen,wie die, die ich jetzt anführen will.

Als nach dem kürzlich mit dem König geschloffe-nen Frieden das Parlament, das sich geflüchtet undnach Castelnaudary begeben hatte, um da die Gerech-tigkeit zu verwalten, wieder nach Toulouse zuruckmußte, begegnete der Herr Herzog, der an eben vielem