Katharina von Medici s,
Königin» von Frankreich.
hake ich mich schon gewundert, daßvon so vielen guten Schriftstellern, die wir inunfern Tagen in Frankreich haben, noch keiner daraufverfallen ist, das Leben und die Thaten der Königin«Mutter, Katharina von Medicis, zu beschreiben, da siedoch so reichen Stoff dazu geliefert hat, als irgend«ineKönigin« der Welt. Der Kaiser Karl sagte einstzu dem Geschichtschreiber Paul Iovius bey seiner Zu-rückkunft von seinem siegreichen Zug nach la Goletka,als ec im Begriff stand, den König Franz mit Kriegzu überziehen: er sollte nur für Dinte und Papier sor-gen, für Stoff habe er im Ueberfluß gesorgt. Eben sshat auch diese Königinn so viele Materialien gelie-fert, baß ein guter, junger Schriftsteller eine ganzeIiiade daraus hatte verfertigen können. Sie warenaber alle krage oder undankbar, wenn gleich Sie nie«. As