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unsrer Luft, die Natur, die wir sind, verfinsterte sich —denn wir hatten keinen Weg. Formel unsresGlücks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel . . .
2.
Was ist gut? — Alles, was das Gefühl der Macht,den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschenerhöht.
Was ist schlecht? — Alles, was aus der Schwächestammt.
Was ist Glück? — Das Gefühl davon, dass die Machtwächst, — dass ein Widerstand überwunden wird.
Nicht Zufriedenheit, sondern mehr Macht; nichtFriede überhaupt, sondern Krieg; nicht Tugend, son-dern Tüchtigkeit (Tugend im Renaissance-Stile, virtü,moralinfreie Tugend).
Die Schwachen und Missrathnen sollen zu Grundegehn: erster Satz unsrer Menschenliebe. Und man sollihnen noch dazu helfen.
Was ist schädlicher, als irgend ein Laster? — Das Mit-leiden der That mit allen Missrathnen und Schwachen: —das Christenthum ... ( ,’/
3 -
Nicht was die Menschheit ablösen soll in der Reihen-folge der Wesen, ist das Problem, das ich hiermit stelle(— der Mensch ist ein Ende —): sondern welchenTypus Mensch man züchten soll, wollen soll, als denhölierwerthigeren, lebenswürdigeren, zukunftsgewisseren.
Dieser höherwerthigere Typus ist oft genug schondagewesen: aber als ein Glücksfall, als eine Ausnahme,niemals als gewollt. Vielmehr ist er gerade am besten