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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
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unsrer Luft, die Natur, die wir sind, verfinsterte sichdenn wir hatten keinen Weg. Formel unsresGlücks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel . . .

2.

Was ist gut? Alles, was das Gefühl der Macht,den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschenerhöht.

Was ist schlecht? Alles, was aus der Schwächestammt.

Was ist Glück? Das Gefühl davon, dass die Machtwächst, dass ein Widerstand überwunden wird.

Nicht Zufriedenheit, sondern mehr Macht; nichtFriede überhaupt, sondern Krieg; nicht Tugend, son-dern Tüchtigkeit (Tugend im Renaissance-Stile, virtü,moralinfreie Tugend).

Die Schwachen und Missrathnen sollen zu Grundegehn: erster Satz unsrer Menschenliebe. Und man sollihnen noch dazu helfen.

Was ist schädlicher, als irgend ein Laster? Das Mit-leiden der That mit allen Missrathnen und Schwachen:das Christenthum ... ( ,/

3 -

Nicht was die Menschheit ablösen soll in der Reihen-folge der Wesen, ist das Problem, das ich hiermit stelle( der Mensch ist ein Ende): sondern welchenTypus Mensch man züchten soll, wollen soll, als denhölierwerthigeren, lebenswürdigeren, zukunftsgewisseren.

Dieser höherwerthigere Typus ist oft genug schondagewesen: aber als ein Glücksfall, als eine Ausnahme,niemals als gewollt. Vielmehr ist er gerade am besten