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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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Handlung als gewollt, der Ursprung jeder Handlung imBewusstsein liegend gedacht werden ( womit diegrundsätzlichste Falschmünzerei in fisychologicis zumPrincip der Psychologie selbst gemacht war . . .) Heute,wo wir in die umgekehrte Bewegung eingetreten sind,wo wir Immoralisten zumal mit aller Kraft den Schuld-begriff und den Straf begriff aus der Welt wieder heraus-zunehmen und Psychologie, Geschichte, Natur, die gesell-schaftlichen Institutionen und Sanktionen von ihnen zureinigen suchen, giebt es in unsren Augen keine radika-lere Gegnerschaft als die der Theologen, welche fort-fahren, mit dem Begriff dersittlichen Weltordnung dieUnschuld des Werdens durchStrafe undSchuld zudurchseuchen. Das Christenthum ist eine Metaphysik desHenkers . . .

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Was kann allein unsre Lehre sein? Dass Nie-mand dem Menschen seine Eigenschaften giebt, wederGott, noch die Gesellschaft, noch seine Eltern und Vor-fahren, noch er selbst ( der Unsinn der hier zuletztabgelehnten Vorstellung ist alsintelligible Freiheit vonIvant, vielleicht auch schon von Plato gelehrt worden).Niemand ist dafür verantwortlich, dass er überhaupt daist, dass er so und so beschaffen ist, dass er unter diesenUmständen, in dieser Umgebung ist. Die Fatalität seinesWesens ist nicht herauszulösen aus der Fatalität allesdessen, was war und was sein wird. Er ist nicht dieFolge einer eignen Absicht, eines Willens, eines Zwecks,mit ihm wird nicht der Versuch gemacht, einIdeal vonMensch oder einIdeal von Glück oder einIdeal vonMoralität zu erreichen, es ist absurd, sein Wesen inirgend einen Zweck hin ab wälzen zu wollen. Wir

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