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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
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Posthume Menschen ich zum Beispiel werdenschlechter verstanden als zeitgemässe, aber besser ge-hört. Strenger: wir werden nie verstanden unddaher unsre Autorität . . .

16.

Unter Frauen.Die Wahrheit? Oh Sie kennendie Wahrheit nicht! Ist sie nicht ein Attentat auf alleunsre pudeurs

i7-

Das ist ein Künstler, wie ich Künstler liebe, be-scheiden in seinen Bedürfnissen: er will eigentlich nurZweierlei, sein Brod uud seine Kunst, fianem etCircen . . .

18.

Wer seinen Willen nicht in die Dinge zu .legenweiss, der legt wenigstens einen Sinn noch hinein: dasheisst, er glaubt, dass ein Wille bereits darin sei (PrincipdesGlaubens).

1 9 -,

Wie? ihr wähltet die Tugend und den gehobenenBusen und seht zugleich scheel nach den Vortheilen derUnbedenklichen? Aber mit der Tugend verzichtetman aufVortheile . . . (einem Antisemiten an dieHausthür.)

20 .

Das vollkommene Weib begeht Litteratur, wie eseine kleine Sünde begeht: zum Versuch, im Vorübergehn,sich umblickend, ob es Jemand bemerkt und dass esJemand bemerkt . . .