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Posthume Menschen — ich zum Beispiel — werdenschlechter verstanden als zeitgemässe, aber besser ge-hört. Strenger: wir werden nie verstanden — unddaher unsre Autorität . . .
16.
Unter Frauen. — „Die Wahrheit? Oh Sie kennendie Wahrheit nicht! Ist sie nicht ein Attentat auf alleunsre pudeurs —
i7-
Das ist ein Künstler, wie ich Künstler liebe, be-scheiden in seinen Bedürfnissen: er will eigentlich nurZweierlei, sein Brod uud seine Kunst, — fianem etCircen . . .
18.
Wer seinen Willen nicht in die Dinge zu .legenweiss, der legt wenigstens einen Sinn noch hinein: dasheisst, er glaubt, dass ein Wille bereits darin sei (Principdes „Glaubens“).
1 9 -,
Wie? ihr wähltet die Tugend und den gehobenenBusen und seht zugleich scheel nach den Vortheilen derUnbedenklichen? — Aber mit der Tugend verzichtetman auf „Vortheile“ . . . (einem Antisemiten an dieHausthür.)
20 .
Das vollkommene Weib begeht Litteratur, wie eseine kleine Sünde begeht: zum Versuch, im Vorübergehn,sich umblickend, ob es Jemand bemerkt und dass esJemand bemerkt . . .