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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
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VORWORT.

Inmitten einer düstern und über die Maassen ver-antwortlichen Sache seine Heiterkeit aufrecht erhaltenist nichts Kleines von Kunststück: und doch, was wärenöthiger als Heiterkeit? Kein Ding geräth, an dem nichtder Übermuth seinen Theil hat. Das Zuviel von Krafterst ist der Beweis der Kraft. Eine Umwerthungaller Werthe, dies Fragezeichen so schwarz, so un-geheuer, dass es Schatten auf Den wirft, der es setzt,ein solches Schicksal von Aufgabe zwingt jeden Augen-blick, in die Sonne zu laufen, einen schweren, allzuschwergewordnen Ernst von sich zu schütteln. Jedes Mittelist dazu recht, jederFall ein Glücksfall. Vor Allemder Krieg. Der Krieg war immer die grosse Klugheitaller zu innerlich, zu tief gewordnen Geister; selbst inder Verwundung liegt noch Heilkraft. Ein Spruch,dessen Herkunft ich der gelehrten Neugierde vorenthalte,war seit langem mein Wahlspruch:

increscunt animi, virescit volnere virtus.

Eine andre Genesung, unter Umständen mir nocherwünschter, ist Götzen aushorchen ... Es giebtmehr Götzen als Realitäten in der Welt: das ist meinböser Blick für diese Welt, das ist auch meinbösesOhr . . . Hier einmal mit dem Hammer Fragen stellenund, vielleicht, als Antwort jenen berühmten hohlen Ton