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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
Entstehung
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311
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Reineke Religion

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Gebot gilt dir: sei rein V, 30 Wer unter Menschen rein bleiben will,muß verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen VI, 211

Dem Reinen ist alles rein, den Schweinen wird alles Schwein VI, 298 f.

Verschiedener Sinn und Grad von Reinlichkeit VH, 259. Begrifferein undunrein VH, 310 Der Vorteil, den der reine Menschbringt, liegt im Vorbild XI, 56 Die Redlichkeit ein Erfordernis derReinlichkeit XI, 262 Reizbarkeit des Reinlichkeits-Instinkts XV, 22.

Reineke: Der Krieg gegen die Vornehmen im Neuen Testament ist einKrieg wie der des Reineke XV, 296.

Reisen: Wohin man reisen muß III, 121 Reisende und ihre GradeIII, 128 Vergnügungsreisende HI, 304 Ein Reisebuch unterwegszu lesen XI, 5 Wir modernen Menschen müssen viel unserer geistigenGesundheit wegen reisen XI, 5.

Reiz: Reiz und Nachahmung X, 170 Reiz und veranlassendes Dingvon Anbeginn an verwechselt XII, 27 Reiz ist an sich etwas anderesals Lust und Unlust XII, 148 Damit ein Reiz wirklich auslösendwirkt, muß er stärker sein als der Gegenreiz XII, 152 Wir messenalles nach der Explosion, die ein Reiz in uns hervorruft XE, 192Reiz - begrifflich abzutrennen von Lust und Unlust XIII, 270.Relation: Worte sind nur Symbole für die Relationen der Dinge unter-einander und zu uns und berühren nirgends die absolute Wahrheit X, 60

Durch Worte und Begriffe werden wir nie hinter die Wand der Re-lationen gelangen X, 60 Alle Naturgesetze nur Relationen eines xzu y zu z X, 171 Die Eigenschaften enthalten nur Relationen X, 17 3

Wahrheit ist ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien,Anthropomorphismen, kurz eine Summe von menschlichen Relationen

X, 196 Ein Naturgesetz ist uns nur in seinen Relationen zu anderenNaturgesetzen bekannt X, 201Naturgesetze lauter Relationen zu-einander und zum Menschen X, 211 Die Welt ist für uns die Summeder Relationen zu einer beschränkten Sphäre irriger Grundannahmen

XI, 178 Eine absolute Relation ist Unsinn XI, 186 Die Fülle derRelationen wächst fortwährend XI, 259 Daß ein Ding in eine Summevon Relationen sich auflöst, beweist nichts gegen seine Realität XE, 71

Die Welt für uns nur ein Zusammenfassen von Relationen untereinem Maße XII, 72- Der Relations-Charakter alles GeschehensXIII, 243 Die Relation der Erkenntnis spüren, - wie sollte dasEr-kenntnis des anderen sein! XVI, igf. Wir haben den BegriffSein,Ding immer nur als Relationsbegriff XVI, 78Wahr falschbezieht sich nur auf Relationen zwischen Wesen XVI, 106.

Relativität: Wie die Zeit, so der Raum, und auch alles, was in ihm undder Zeit zugleich ist, hat nur ein relatives Dasein X, 33 Philosophiekann nur noch das Relative aller Erkenntnis betonen X, i2of. Diestrengste Richtung der Philosophie ist im Begriff, sich in ein relati-vistisches System zu verwandeln X, 299 Als ob eine Welt nochübrigbliebe, wenn man das Perspektivische abrechnet! Damit hätte manja die Relativität abgerechnet XVI, 66.

Religion Wesen, Begriff der Religion: Sobald eine Religion herrscht, hat