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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Kunst

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Kultur und Politik, Staat: Die Kultur verdankt das Allerhöchste den poli-tisch geschwächten Zeiten II, 342 Kultur und Staat sind AntagonistenVm, m Der Staat zeigt sich als ein Mystagoge der Kultur IX,368 Geboten die Gründung eines Kulturstaates als einer Art vonRefugium der Kultur X, 309 Staat die Basis einer Kultur X, 310 Alle Weisen haben zu ihrer Zeit den Wert der Kultur und derstaatlichen Organisation geleugnet XIII, 324f. An Stelle derGesell-schaft den Kulturkomplex XV, 486 (s. a. Anhang).

Kunst Begriff, Wesen der Kunst: Die Kunst vermag den Ekelgedankenüber das Dasein in Vorstellungen des Erhabenen und Komischen umzu-biegen I, 56 Die Kunst als Hoffnung, daß der Bann der Individuationzu zerbrechen sei I, 74 Kunst ist als Ursache ungeheuer, als Wirkunggelähmt I, 467 ff. Kunst ist nicht für den Kampf selbst, sondern fürdie Ruhepausen da I, 521 Kunst als Vermögen, an andere mitzu-teilen, was man erlebt hat I, 560 Selbst das Gute in der Kunst istschädlich, wenn es Nachahmung des Besten I, 575 Der glücklichsteFall in Entwicklung einer Kunst ist, daß mehrere Genies sich gegenseitigin Schranken halten II, 165 Manche Dinge vertragen es nicht, in klei-nem Maßstab behandelt zu werden II, 178f. Kunst erkennt manim abgetragensten Stoff am besten als Kunst II, 180 Das Unvoll-ständige als künstlerisches Reizmittel II, 186 Entsinnlichung derhöheren Kunst II, 197 f. Die Kunst lehrt Lust am Dasein zu haben

II, 206 f. In Kunst heiligt der Zweck die Mittel nicht III, 75Gegen die Kunst der Kunstwerke HE, 95f. Fortbestehen der Kunst

III, 96 Was alle Kunst will und nicht kann IH, 97 Kunst undRestauration ffi, 98 In allen Kunstwerken muß es etwas wie Brotgeben m, 253 Die künstlerische Konvention HI, 262 Devotioneine Mutter der Künste DI, 277 Auch bei den ästhetischen Kriegenentscheidet die Kraft und nicht die Vernunft IH, 279h Etwas Phan-tastisches und Unvernünftiges ist alle Kunst IV, 236 Kunst undNatur V, 109 ff. Zur Physiologie der Kunst VIII, 22 Die Gesamt-verwandlung der Kunst ins Schauspielerische ein Ausdruck physiologi-scher Degenereszenz VIII, 2 2f. Die Kunst hat ein Recht auf reineTorheit VIII, 139 Was ist Kunst? Die Welt des Willens wieder zuerzeugen, ohne daß das Produkt wieder will IX, 60 Die Kunst einsicheres Positivum gegenüber dem erstrebenswerten Nirwana IX, 79Die eigentliche Kunst ist das Erschaffenkönnen von Bildern IX, 86Kunst die Form, in der die Welt unter der Wahnvorstellung ihrer Notwen-digkeit erscheint IX, 101 Der theoretische Genius drängt in doppeltenWeise zur Entfesselung der künstlerisch-mystischen Triebe IX, 180Wie entsteht die Kunst? Als Heilmittel der Erkenntnis IX, 189Das Kunstwerk ist ebenso real wie die Blume IX, 192 Projizierendes Scheins ist der künstlerische Urprozess IX, 193 Die Schöpfungender Kunst das höchste Lustziel des Willens IX, 202 Verständnis derWelt in Symbolen ist die Voraussetzung einer großen Kunst IX, 234Die Kunst feiert das Individuum IX, 243 Aus der Natur die gültigenGesetze des künstlerischen Schaffens sammeln IX, 267 Bei der Zeu-