Der Mensch ist böse, so sprachen alle Weisesten VI, 420; VIII, 386 —Das Gesamtresultat aller Moralisten: der Mensch ist böse XIII, 101 —Alle großen Menschenkenner sagen: „der Mensch ist böse“ XIII, 147
— Der Exzess der Moral hat das Böse als notwendig erwiesen XIV,308 — Von der Verleumdung der sogenannten bösen EigenschaftenXV, 404 — Ich rechne dem Dasein nicht seinen bösen Charakter zumVorwurf an XV, 416 — Daß die Natur des Menschen böse ist, ist meinTrost XVI, 310.
Das Böse als Stärke: Glück der Bösen IV, 234 — Das Böse der StärkeIV, 274 — Den bösen Menschen als eine wilde Landschaft genießenIV, 315 — Das Neue ist unter allen Umständen das Böse V, 41 — Diestärksten und bösesten Geister haben bis jetzt die Menschheit am meistenvorwärtsgebracht V, 41 — Es gibt auch für das Böse noch eine Zu-kunft VI, 212 — Böse, die glücklich sind VII, 59 — „Böse“ im Sinneder Moral des Ressiment ist eben der „Gute“ der anderen Moral, derVornehme VII, 321 — Wert einer bösen Tat XI, 40 — Das Böse undder große Affekt erschüttern uns XII, 266 — Der Anblick des naivenMenschen ist meine Wollust, wofern er von Natur böse ist und Geist hatXII, 293 — Der Lehrer des Bösen, der Härte XII, 401 — Böser, alsje einer böse war XII, 409 — Alle Menschen, auf die bisher etwas an-kam, waren böse XIV, 100 — Befreiung des Bösen XIV, 259 — DerMensch leider nicht mehr böse genug XV, 213 — Damit der Menschvor sich Achtung haben kann, muß er fähig sein, auch böse zu werdenXV, 355 — Dem bösen Menschen das gute Gewissen zurückgeben, in-sofern er der starke Mensch ist XVI, 222 — Ob man nicht ein Rechthat, alle großen Menschen unter die bösen zu rechnen? XVI, 344f. —Wir neuen Philosophen wollen, daß der Mensch böser werde, als er jewar XVI, 355f. — Der mächtigste Mensch, der Schaffende, müßte derböseste sein XVI, 376 — Alle großen Menschen böse Menschen XVI, 452.
Böse und Besserung, Erhöhung: Es ist nötig, daß wir böse werden, damites besser wird I, 427 — Wenn Mensch sich nicht mehr für böse hält,hört er auf, es zu sein IV, 152 — Dem Menschen sein Bösestes ist nötigzu seinem Besten VI, 319!. — Auch das Böseste ist zum Würzen würdig
VI, 336 f. — Alles Böse, Furchtbare, Tyrannische, Raubtier- und Schlangen-hafte am Menschen dient so gut zur Erhöhung der Spezies „Mensch“als sein Gegensatz VII, 65 — Die großen Epochen unseres Lebens liegendort, wo wir den Mut gewinnen, unser Böses als unser Bestes umzutaufen
VII, 101 — Müßten nicht gerade die besten Menschen die bösesten seinXII, 86 — Wir können weder des Bösen noch der Leidenschaft ent-behren XII, 86 — Was wäre ohne das Böse aus dem Menschen ge-worden XII, 123h — Wie das Böse abgenommen hat XII, 135 — Mansoll das Böse schonen XII, 268 — Sich durch die Bösen belehren lassenXII, 368 — Im Ganzen alles Böse so notwendig wie alles Gute XIII, 76
— Das Böse der Ursprung des Guten XIV, 53 — Die Erziehung zumBösen XIV, 261 — Böse eine Vorstufe des Guten XIV, 314 — Auf dieBösen mit religiösem Willen kommt es an XIV, 316 — Zarathustra einFreund der Bösen XV, 121 — Verböserung als etwas Höheres emp-