Diese Gesammtausgabe der Werke Friedrich Nietzsche’swird im Aufträge seiner Angehörigen veranstaltet.
Herausgeber dieses Bandes ist Fritz Koe&el.
Beendigung des Druckes: Ende August 1894.
Nachbericht.
„Also sprach Zarathustra“.
Die Uranfänge und Vorstufen der Zarathustra - Ideen reichen in denAnfang der 70er Jahre zurück: deren langsames unterirdisches Wachsthumzu verfolgen, ist hier nicht der Ort. Nietzsche selbst setzt die Grund-conception des Werks in den August 1881 und in’s Engadin, wo ihmauf einem Marsche durch die Wälder am See von Silvaplana „bei einemmächtigen aufgethürmten pyramidalen Block unweit Surlei“ „der erste Blitzdes Zarathustra - Gedankens“, der Gedanke der ewigen Wiederkunft, auf-leuchtete. Er hat ihn am selben Tage aufgezeichnet mit der Unterschrift:„Anfang August 1881 in Sils Maria, 6000 Fuss über dem Meere und vielhöher über allen menschlichen Dingen“ (diese Aufzeichnung ist erhalten).Von da an wuchsen diese Ideen in ihm weiter: seine Notizbücher undNiederschriften aus den Jahren r88r und 1882 tragen vielfältige Spurendavon, und die inzwischen entstehende „Fröhliche Wissenschaft“ enthält„hundert Anzeichen der Nähe von etwas Unvergleichlichem“; sie bringtselbst (im Aphorismus 341) den Wiederkunftsgedanken und lässt (im Apho-rismus 342) am Schlüsse des vierten Buchs (mit dem in der ersten Aus-gabe das ganze Werk schloss) „die diamantene Schönheit der ersten Wortedes Zarathustra aufglänzen“.
Zur Gestaltung kam der erste Theil in der „anmuthig stillen Bucht“von Rapallo unweit Genua, wo Nietzsche den Januar und Februar 1883verlebte. „Den Vormittag stieg ich in südlicher Richtung auf der herr-