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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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die zwei Könige, der Papst ausser Dienst, der schlimmeZauberer, der freiwillige Bettler, der Wanderer undSchatten, der alte Wahrsager, der Gewissenhafte desGeistes und der hässlichste Mensch: sie lagen Allegleich Kindern und gläubigen alten Weibchen auf denKnien und beteten den Esel an. Und eben begann derhässlichste Mensch zu gurgeln und zu schnauben, wieals ob etwas Unaussprechliches aus ihm heraus wolle;als er es aber wirklich bis zu Worten gebracht hatte,siehe, da war es eine fromme seltsame Litanei zur Lob-preisung des angebeteten und an geräucherten Esels.Diese Litanei aber klang also:

Amen! Und Lob und Ehre und Weisheit und Dankund Preis und Stärke sei unserm Gott, von Ewigkeitzu Ewigkeit!

Der Esel aber schrie dazu I-A.

Er trägt unsre Last, er nahm Knechtsgestalt an,er ist geduldsam von Herzen und redet niemals Nein;und wer seinen Gott liebt, der züchtigt ihn.

Der Esel aber schrie dazu I-A.

Er redet nicht: es sei denn, dass er zur Welt, dieer schuf, immer Ja sagt: also preist er seine Welt.Seine Schlauheit ist es, die nicht redet: so bekömmt erselten Unrecht.

Der Esel aber schrie dazu I-A.

Unscheinbar geht er durch die Welt. Grau ist dieLeib-Farbe, in welche er seine Tugend hüllt. Hat erGeist, so verbirgt er ihn; Jedermann aber glaubt anseine langen Ohren.

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