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durch schwarze Bäume um dich liefen,blendende Sonnen-Gluthblicke, schadenfrohe.
„Der Wahrheit Freier? Du? — so höhnten sie —
Nein! Nur ein Dichter!
Ein Thier, ein listiges, raubendes, schleichendes,das lügen muss,
das wissentlich, willentlich lügen muss,
nach Beute lüstern,
bunt verlarvt,
sich selbst zur Larve,
sich selbst zur Beute —
Das — der Wahrheit Freier? . . .
Nur Narr! nur Dichter!
Nur Buntes redend,
aus Narren-Larven bunt herausredend,
herumsteigend auf lügnerischen Wort-Brücken,
auf Lügen-Regenbogen,
zwischen falschen Ftimmeln
herumschweifend, herumschleichend —
nur Narr! nur Dichter! . . .
Das — der Wahrheit Freier? . . .
Nicht still, starr, glatt, kalt,zum Bilde worden,zur Gottes-Säule,nicht aufgestellt vor Tempeln,eines Gottes Thürwart:
nein! feindselig solchen Tugend-Standbildern,in jeder Wildniss heimischer als in Tempeln,
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