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schlungen, — denn er liebte es, gleich allen blässlichen,sich zu verkleiden und schön zu thun. Inmitten aberdieser betrübten Gesellschaft stand der Adler Zara-thustra’s, gesträubt und unruhig, denn er sollte auf zuVieles antworten, wofür sein Stolz keine Antwort hatte;die kluge Schlange aber hieng um seinen Hals.
Diess Alles schaute Zarathustra mit grosser Ver-wunderung; dann aber prüfte er jeden Einzelnen seinerGäste mit leutseliger Neugierde, las ihre Seelen ab undwunderte sich von Neuem. Inzwischen hatten sich dieVersammelten von ihren Sitzen erhoben und wartetenmit Ehrfurcht, dass Zarathustra reden werde. Zarathustraaber sprach also:
„Ihr Verzweifelnden! Ihr Wunderlichen! Ich hörtealso euren Nothschrei? Und nun weiss ich auch, woDer zu suchen ist, den ich umsonst heute suchte: derhöhere Mensch —:
— in meiner eignen Höhle sitzt er, der höhereMensch! Aber was wundere ich mich! Habe ich ihnnicht selber zu mir gelockt, durch Honig-Opfer undlistige Lockrufe meines Glücks?
Doch dünkt mir, ihr taugt euch schlecht zur Ge-sellschaft, ihr macht einander das Herz unwirsch, ihrNothschreienden, wenn ihr hier beisammen sitzt? Esmuss erst Einer kommen,
— Einer, der euch wieder lachen macht, ein guterfröhlicher Hanswurst, ein Tänzer und Wind und Wild-fang, irgend ein alter Narr: — was dünlcet euch?
Vergebt mir doch, ihr Verzweifelnden, dass ich voreuch mit solch kleinen Worten rede, unwürdig, wahrlich!,
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