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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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scheu lind mit einem schmerzlichen und düsteren Aus-drucke zur Seite.

„Lass ihn fahren, sagte Zarathustra nach einemlangen Nachdenken, indem er immer noch dem altenManne gerade in’s Auge blickte.

Lass ihn fahren, er ist dahin. Und ob es dich auchehrt, dass du diesem Todten nur Gutes nachredest, soweisst du so gut als ich, wer er war; und dass erwunderliche Wege gieng.“

„Unter drei Augen gesprochen, sagte erheitert deralte Papst (denn er war auf Einem Auge blind), inDingen Gottes bin ich aufgeklärter als Zarathustraselber — und darf es sein.

Meine Liebe diente ihm lange Jahre, mein Willegieng allem seinen Willen nach. Ein guter Diener aberweiss Alles, und Mancherlei auch, was sein Herr sichselbst verbirgt.

Es war ein verborgener Gott, voller Heimlichkeit.Wahrlich zu einem Sohne sogar kam er nicht andersals auf Schleichwegen. An der Thür seines Glaubenssteht der Ehebruch.

Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denktnicht hoch genug von der Liebe selber. Wollte dieserGott nicht auch Richter sein? Aber der Liebende liebtjenseits von Lohn und Vergeltung.

Als er jung war, dieser Gott aus dem Morgenlande,da war er hart und rachsüchtig und erbaute sich eineHölle zum Ergötzen seiner Lieblinge.

Endlich aber wurde er alt und weich und mürbeund mitleidig, einem Grossvater ähnlicher als einem

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