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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Sprich nicht weiter, antworteten ihm abermalsseine Thiere; lieber noch, du Genesender, mache direrst eine Leier zurecht, eine neue Leier!

Denn siehe doch, oh Zarathustra! Zu deinen neuenLiedern bedarf es neuer Leiern.

Singe und brause über, oh Zarathustra, heile mitneuen Liedern deine Seele: dass du dein grosses

Schicksal tragest, das noch keines Menschen Schick-sal war!

Denn deine Thiere wissen es wohl, oh Zarathustra,wer du bist und werden musst: siehe, du bist derLehrer der ewigen Wiederkunft, das ist nundein Schicksal!

Dass du als der Erste diese Lehre lehren musst, wie sollte diess grosse Schicksal nicht auch deinegrösste Gefahr und Krankheit sein!

Siehe, wir wissen, was du lehrst: dass alle Dingeewig wiederkehren und wir selber mit, und dass wirschon ewige Male dagewesen sind, und alle Dingemit uns.

Du lehrst, dass es ein grosses Jahr des Werdensgiebt, ein Ungeheuer von grossem Jahre: das muss sich,einer Sanduhr gleich, immer wieder von Neuem um-drehn, damit es von Neuem ablaufe und auslaufe:

so dass alle diese Jahre sich selber gleich sind,im Grössten und auch im Kleinsten, so dass wirselber in jedem grossen Jahre uns selber gleich sind,im Grössten und auch im Kleinsten.

Und wenn du jetzt sterben wolltest, oh Zarathustra:siehe, wir wissen auch, wie du da zu dir sprechen

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Nietzsche, Werke Band VI.

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