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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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spricht:was uns das Leben verspricht, das wollenwir dem Leben halten!

Man soll nicht geniessen wollen, wo man nichtzu geniessen giebt. Und man soll nicht geniessenwollen!

Genuss und Unschuld nämlich sind die scham-haftesten Dinge: Beide wollen.nicht gesucht sein. Mansoll sie haben, aber man soll eher noch nach Schuldund Schmerzen suchen!

6 .

Oh meine Brüder, wer ein Erstling ist, der wirdimmer geopfert. Nun aber sind wir Erstlinge.

Wir bluten Alle an geheimen Opfertischen, wir.brennen und braten Alle zu Ehren alter Götzenbilder.

Unser Bestes ist noch jung: das reizt alte Gaumen.Unser Fleisch ist zart, unser Fell ist nur ein Lamm-Fell: wie sollten wir nicht alte Götzenpriester reizen!

In uns selber wohnt er noch, der alte Götzen-priester, der unser Bestes sich zum Schmause brät. Ach,meine Brüder, wie sollten Erstlinge, nicht Opfer sein!

Aber so will es unsre Art; und ich liebe Die,welche sich nicht bewahren wollen. Die Untergehendenliebe ich mit meiner ganzen Liebe: denn sie gehnhinüber.

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V J

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