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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Und muss ich mich nicht verbergen, gleich Einem,der Gold verschluckt hat, dass man mir nicht dieSeele aufschlitze?

Muss ich nicht Stelzen tragen, dass sie meinelangen Beine übersehen, alle diese Neidbolde undLeidholde, die um mich sind?

Diese räucherigen, stubenwarmen, verbrauchten,vergrünten, vergrämelten Seelen wie könnte ihrNeid mein Glück ertragen!

So zeige ich ihnen nur das Eis und den Winterauf meinen Gipfeln und nicht, dass mein Bergnoch alle Sonnengürtel um sich schlingt!

Sie hören nur meine Winter-Stürme pfeifen: undnicht, dass ich auch über warme Meere fahre, gleichsehnsüchtigen, schweren, heissen Südwinden.

Sie erbarmen sich noch meiner Unfälle und Zufälle: aber mein Wort heisst:lasst den Zufall zu mirkommen: unschuldig ist er, wie ein Kindlein!

Wie könnten sie mein Glück ertragen, wenn ichnicht Unfälle und Winter-Nöthe und Eisbären-Mützenund Schneehimmel-Elüllen um mein Glück legte!

wenn ich mich nicht selbst ihres Mitleids er-barmte: des Mitleids dieser Neidbolde und Leidholde!

wenn ich nicht selber vor ihnen seufzte undfrostklapperte, und mich geduldsam in ihr Mitleidwickeln liesse!

Diess ist der weise Muthwille und Wohlwille meinerSeele, dass sie ihren Winter und ihre Froststürme nichtverbirgt; sie verbirgt auch ihre Frostbeulen nicht.

V

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