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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Sie wundern sich, dass ich nicht kam, auf Lüsteund Laster zu lästern; und wahrlich, ich kam auchnicht, dass ich vor Taschendieben warnte!

Sie wundern sich, dass ich nicht bereit bin, ihreKlugheit noch zu witzigen und zu spitzigen: als ob sienoch nicht genug der Klüglinge hätten, deren Stimmemir gleich Schieferstiften kritzelt!

Und wenn ich rufe:Flucht allen feigen Teufeln ineuch, die gerne winseln und Hände falten und anbetenmöchten: so rufen sie:Zarathustra ist gottlos.

Und sonderlich- rufen es ihre Lehrer der Er-gebung; aber gerade ihnen liebe ichs, in das Ohrzu schrein: Ja! Ich bin Zarathustra, der Gottlose!

Diese Lehrer der Ergebung! Überall hin, wo esklein und krank und grindig ist, kriechen sie, gleichLäusen; und nur mein Ekel hindert mich, sie zu knacken.

Wohlan! Diess ist meine Predigt für ihre Ohren: ichbin Zarathustra, der Gottlose, der da sprichtwer ist gott-loser denn ich, dass ich mich seiner Unterweisung freue?

Ich bin Zarathustra, der Gottlose: wo finde ichMeines-Gleichen? Und alle Die sind Meines-Gleichen,die sich selber ihren Willen geben und alle Ergebungvon sich abthun.

Ich bin Zarathustra, der Gottlose: ich koche mir noch jeden Zufall in meinem Topfe. Und erst, wenner da gar gekocht ist, heisse ich ihn willkommen, alsmeine Speise.

Und wahrlich, mancher Zufall kam herrisch zu mir:aber herrischer noch sprach zu ihm mein Wille, dalag er schon bittend auf den Knieen

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