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düstere Wolke? sehen wir zu, dass sie uns nicht eineSeuche bringe!“
Und jüngst riss ein Weib sein Kind an sich, daszu mir wollte: „nehmt die Kinder weg! schrie es; solcheAugen versengen Kinder-Seelen.“
Sie husten, wenn ich rede: sie meinen, Husten seiein Einwand gegen starke Winde, — sie errathen Nichtsi vom Brausen meines Glückes!
i „Wir haben noch keine Zeit für Zarathustra“ — so
wenden sie ein; aber was liegt an einer Zeit, die für• Zarathustra „keine Zeit hat“?
Und wenn sie gar mich rühmen: wie könnte ich wohl| auf ihrem Ruhme einschlafen? Ein Stachel-Gürtel ist mir! ihr Lob: es kratzt mich noch, wenn ich es von mir thue.
1 Und auch Das lernte ich unter ihnen: der Lobende
stellt sich, als gäbe er zurück, in Wahrheit abe'r will er 1mehr beschenkt sein!
Fragt meinen Fuss, ob ihm ihre Lob- und Lock-Weise gefällt! Wahrlich, nach solchem Takt und Tiktalcmag er weder tanzen, noch stille stehn.
Zur kleinen Tugend möchten sie mich locken undloben; zum Tiktak des kleinen Glücks möchten siemeinen Fuss überreden.
■ Ich gehe durch diess Volk und halte die Augenoffen: sie sind kleiner geworden und werden immerkleiner: — das aber macht ihre Lehre von Glückund Tugend.
Sie sind nämlich auch in der Tugend bescheiden,
— denn sie wollen Behagen. Mit Behagen aber ver-trägt sich nur die bescheidene Tugend.
V . J
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