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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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mein Grauen, mein Hass, mein Ekel, mein Erbarmen,all mein Gutes und Schlimmes schrie mit Einem Schreiaus mir.

Ihr Kühnen um mich! Ihr Sucher, Versucher, undwer von euch mit listigen Segeln sich in unerforschteMeere einschiffte! Ihr Räthsel-Frohen!

So rathet mir doch das Räthsel, das ich damalsschaute, so deutet mir doch das Gesicht des Einsamsten!

Denn ein Gesicht wars und ein Vorhersehn:was sah ich damals im Gleichnisse? Und wer ist, dereinst noch kommen muss?

Wer ist der Hirt, dem also die Schlange in denSchlund kroch? Wer ist der Mensch, dem also allesSchwerste, Schwärzeste in den Schlund kriechen wird?

Der Hirt aber biss, wie mein Schrei ihm rieth;er biss mit gutem Bisse! Weit weg spie er den Kopfder Schlange: und sprang empor.

Nicht mehr Hirt, nicht mehr Mensch, ein Ver-wandelter, ein Umleuchteter, welcher lachte! Niemalsnoch auf Erden lachte je ein Mensch, wie er lachte!

Oh meine Brüder, ich hörte ein Lachen, das keinesMenschen Lachen war, und nun frisst ein Durstan mir, eine Sehnsucht, die nimmer stille wird.

Meine Sehnsucht nach diesem Lachen frisst an mir:oh wie ertrage ich noch zu leben! Und wie ertrügeichs, jetzt zu sterben!

Also sprach Zarathustra.

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