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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Und noch Eins weiss ich: ich stehe jetzt vor meinemletzten Gipfel und vor Dem, was mir am längsten auf-gespart ( war. Ach, meinen härtesten Weg muss ichhinan! Ach, ich begann meine einsamste Wanderung!

Wer aber meiner Art ist, der entgeht einer solchenStunde nicht: der Stunde, die zu ihm redet:Jetzo erstgehst du deinen Weg der Grösse! Gipfel und Abgrund

das ist jetzt in Eins beschlossen!

Du gehst deinen Weg der Grösse: nun ist deineletzte Zuflucht worden, was bisher deine letzte Gefahrhiess!

Du gehst deinen Weg der Grösse: Das muss nundein bester Muth sein, dass es hinter dir keinen Wegmehr giebt!

Du gehst deinen Weg der Grösse: hier soll dirKeiner nachschleichen! Dein Fuss selber löschte hinterdir den Weg aus, und über ihm steht geschrieben:Unmöglichkeit.

Und wenn dir nunmehr alle Leitern fehlen, somusst du verstehen, noch auf deinen eigenen Kopf zusteigen: wie wolltest du anders aufwärts steigen?

Auf deinen eigenen Kopf und hinweg über deineigenes Herz! Jetzt muss das Mildeste an dir noch zumHärtesten werden.

Wer sich stets viel geschont hat, der kränkelt zu-letzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hartmacht! Ich lobe das Land nicht, wo Butter und Honig

fliesst!

Von sich ab sehn lernen ist nöthig, um Viel zusehn: diese Llärte thut jedem Berge-Steigenden Noth.

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