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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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103
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Ehe: so heisse ich den Willen zu Zweien, das Einezu schaffen, das mehr ist, als die es schufen. Ehrfurchtvor einander nenne ich Ehe als vor den Wollendeneines solchen Willens.

Diess sei der Sinn und die Wahrheit deiner Ehe.Aber Das, was die Viel - zu-Vielen Ehe nennen, dieseÜberflüssigen, ach, wie nenne ich das?

Ach, diese Armuth der Seele zu Zweien! Ach,dieser Schmutz der Seele zu Zweien! Ach, diess er-bärmliche Behagen zu Zweien!

Ehe nennen sie diess Alles; und sie sagen, ihreEhen seien im Himmel geschlossen.

Nun, ich mag ihn nicht, diesen Himmel der Über-flüssigen! Nein, ich mag sie nicht, diese im himmlischenNetz verschlungenen Tliiere!

Ferne bleibe mir auch der Gott, der heranhinkt,zu segnen, was er nicht zusammenfügte!

Lacht mir nicht über solche Ehen! Welches Kindhätte nicht Grund, über seine Eltern zu weinen?

Würdig schien mir dieser Mann und reif für denSinn der Erde: aber als ich sein Weib sah, schien mirdie Erde ein Haus für Unsinnige.

Ja, ich w'ollte, dass die Erde in Krämpfen bebte,wenn sich ein Heiliger und eine Gans mit einander paaren.

Dieser gieng wie ein Held auf Wahrheiten aus undendlich erbeutete er sich eine kleine geputzte Lüge.Seine'Ehe nennt ers.

Jener war spröde im Verkehre und wählte wähle-risch. Aber mit Einem Male verdarb er für alle Maleseine Gesellschaft: seine Ehe nennt ers.