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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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1 Sie wollen gerne todt sein, und wir sollten ihrenj Willen gut heissen! Hüten wir uns, diese Todten zu erwecken und diese lebendigen Särge zu versehren!

Ihnen begegnet ein Kranker oder ein Greis oderein Leichnam; und gleich sagen siedas Leben istwiderlegt!

Aber nur sie sind widerlegt und ihr Auge, wel-ches nur das Eine Gesicht sieht am Dasein.

Eingeliüllt in dicke Schwermuth und begierig aufdie kleinen Zufälle, welche den Tod bringen: so wartensie und beissen die Zähne auf einander.

Oder aber: sie greifen nach Zuckerwerk und spottenihrer Kinderei dabei: sie hängen an ihrem .StrohhalmLeben und spotten, dass sie noch an einem Strohhalmhängen.

Ihre Weisheit lautet:ein Thor, der leben bleibt,aber so sehr sind wir Thoren! Und das eben ist dasThörichtste am Leben!

\Das Leben ist nur Leiden so sagen Andre undI lügen nicht: so sorgt doch, dass ihr aufhört! So sorgt; doch, dass das Leben aufhört, welches nur Leiden ist!

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! Und also laute die Lehre eurer Tugenddu sollstidich selber tödten! Du sollst dich selber davon-stehlen!

'Wollust ist Sünde, so sagen die Einen, welcheden Tod predigen lasst uns bei Seite gehn undkeine Kinder zeugen!

Gebären ist mühsam, sagen die Andernwozu noch gebären? Man gebiert nur Unglückliche!

Und auch sie sind Prediger des Todes.

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